FDP will Sommerzeit abschaffen

Wer Schulkinder zu Hause hat, weiß wie schwer es ist um 7 Uhr seine Kinder zu wecken. Das ist im Winter schwierig genug. Kommende Woche dürfen sie noch einmal eine Stunde früher wach werden. Dass die Sommerzeitumstellung Energie sparen soll, ist mittlerweile wissenschaftlich widerlegt. Der volkswirtschaftliche Schaden ist aber unbestritten. Die Anzahl der Herzinfarkte ist während der Umstellungszeit ca. drei mal höher, als sonst. Menschen mit Schlafstörungen ist diese Umstellung jedes Mal neu ein großer Horror. Auch die Anzahl der Verkehrunfälle ist am Montag nach der Umstellung höher. Dass manche Menschen deshalb zu früh oder zu spät zur Arbeit erscheinen, ist ein kleineres Problem, aber auch ein messbares. Viele Gründe also diesen Unsinn abzuschaffen.

Einen Vorstoß dazu wagt derzeit die FDP in Baden Württemberg. Laut Bundesumweltamt spare man zwar während der Sommerzeit abends elektrisches Licht, jedoch werde morgens mehr geheizt. Insgesamt steige der Energieverbrauch sogar, heißt es in einem Parlamentsantrag der FDP-Fraktion, der aber noch nicht behandelt wurde.

Am Sonntag wird die Uhr um zwei Uhr in der Nacht auf drei Uhr vorgestellt. Das bedeutet, dass spätestens am Montag eine Stunde füher aufgestanden werden muss. Die Sommerzeit gilt in Deutschland seit 1980. Umgestellt wird immer am letzten Sonntag im März bzw. am letzten Sonntag im Oktober.

Mein Tipp: Stellen Sie tatsächlich am Sonntag die Zeit um und gehen Sie am Sonntag abend früher ins Bett.

Lohnenswerte Veranstaltung zur Krim-Krise in Steglitz mit Dr. Detmar Doering und Markus Löning

Der FDP-Ortsverband Lichterfelde-Lankwitz lädt zu einer Veranstaltung ein: „Die Zukunft Europas in Zeiten der Krise -Menschenrechte und Sanktionen vs. Wirtschaftsbeziehungen. Wie weit kann und darf man gehen?“

Referenten sind Dr. Detmar Doering vom Liberalen Institut und Markus Löning, den Beauftragten für Menschenrechte der letzten Bundesregierung.

Anmelden kann man sich per EMail an specht-habbel@fdp-berlin.de

Markus Löhning privat eingeladen

 

Markus Löhning

Markus Löhning

Der Blog der Liberalen in Friedrichshain-Kreuzberg berichtet heute über eine interessante Aktion. Ein FDP-Neumitglied hatte die Idee den ehemaligen Berliner Landesvorsitzenden der FDP, Markus Löhnung privat zu einer Diskussionsrunde einzuladen. Eingeladen waren zehn Freunde aus dem Bezirk, die der FDP nicht nahe stehen. Sie diskutierten in privater Atmosphäre über den Liberalismus und über die künftige Rolle der FDP.

Mieke Senftleben kommentierte die Aktion auf Facebook mit den Worten: „Ich finde die Aktion einfach nur super, und ich freue mich auf mein erstes fdp@home in Pankow! Das Prinzip ist einfach gut. Habe heute wieder einmal erlebt, wie man die Menschen positiv überraschen kann, wenn es um liberale Bildungspolitik geht! Das hatten viele gar nicht erwartet, schön für uns! Wir müssen weiter auf Überraschungseffekte setzen!“

 

FDP verliert weniger bayrische Kommunalabgeordnete als befürchtet

Bei der Kommunalwahl in Bayern kam die FDP von 170 auf 132 Kreistagsabgeordnete (bzw. Stadträte in kreisfreien Städten). Angesichts der verherenden Ergebnisse nach der Bundestags- und Bayernwahl, ist bei der Kommualwahl das Resultat weniger schlecht als befürchtet. Man könnte fast sagen, die Talsohle ist durchschritten – es kann wieder aufwärts gehen.

Warum ich den Mindestlohn ablehne

Der DGB hat im Sommer 2013 Infratest dimap beauftragt, mit einer Umfrage zu klären, wie viele Deutsche einen Mindestlohn befürworten würden. 86 Prozent der Befragten sprachen sich für einen gesetzlichen Mindestlohn aus. Der DGB hat mit der Fragestellung das Existenzminimum in Verbindung gebracht – und wer ist denn schon dagegen, dass man von seiner eigenen Hände Arbeit leben kann?

In jeder Talkshow während der heißen Phase des Bundestagswahlkampf wurde immer wieder das Thema Mindestlohn besprochen. Die Mehrheitsmeinung war klar: Wer gegen den Mindestlohn ist, ist für Ausbeutung und ein schlechter Mensch. Basta!

Dann gibt es das Argument der Binnennachfrage. Wer Löhne staatlich anhebt, erhöht die Kaufkraft der untersten Einkommensschichten. Diese Rechnung geht allerdings nur auf, wenn nach der Einführung des Mindestlohns die allermeisten Lohnempfänger weiterhin ihren Job behalten – aber hier beginnt das stärkste Argument, das gegen den Mindestlohn steht.

Was passiert nun mit Arbeitskräften, die bisher 7,50 Euro verdient haben und ab kommenden Jahr dann einen Euro mehr bekommen?

Ein Beispiel: Ein Frisörladen bietet einen Haarschnitt für 11,90 Euro an, abzüglich der Umsatzsteuer bringt jeder Haarschnitt dem Ladenbesitzer 10 Euro ein. Der Frisör hat zwei Mitarbeiter: Einen ungelernten und ungeübten Mitarbeiter und einen fertig ausgebildeten und sehr geschickten Mitarbeiter. Der erstere schafft pro Stunde einen Haarschnitt. Der ausgebildete Frisör schafft in der gleichen Zeit zwei Haarschnitte. Der langsame Mitarbeiter erhält einen Bruttolohn von 7 Euro, der schnelle bekommt 10 Euro pro Stunde. An diesem Beispiel sieht man: Ja, es gibt Arbeit, die mehr Geld wert ist als andere. Das klingt kalt und hartherzig – aber das ist Realität. Genauso agieren Sie doch auch als Kunde. Sie wollen sich die Haare schneiden lassen. Würden Sie den doppelten Preis bezahlen, nur weil der ungeschicktere Mitarbeiter die doppelte Zeit benötigt? Ganz im Gegenteil, vermutlich würden Sie warten, bis der richtige Frisör Zeit für Sie hat – für eine gute Frisur würden Sie sogar mehr als nur 11,90 bezahlen. Und wenn es nicht so ist, dann gehen Sie zur Konkurrenz. So ist der Markt. Wir können selbst entscheiden, wo wir unsere Haare schneiden lassen und ja, wir dürfen den besten Frisörladen mit dem besten Preis/Leistungsverhältnis auswählen. Und das ist gut so.

Und dann kommt der Mindestlohn. Jetzt stellen Sie sich vor, Sie sind der Frisörladenbesitzer. Was machen Sie jetzt? Beschäftigen Sie jemanden weiter, der pro Tag ca. 80 Euro Umsatz erwirtschaftet aber jeden Tag 90 Euro Lohnkosten verursacht? Welche Optionen bleiben Ihnen dann? Sie könnten ein Angebot für Ihre Kunden machen: Haarschnitt vom Profi: 11,90 – Haarschnitt vom Nichtprofi 19,90 (dauert 1 Stunde, bringen Sie Zeit mit). Oder Sie schicken den Nichtgelernten Mitarbeiter zum Arbeitsamt. Und das wird passieren, wenn der Mindestlohn kommt. Ein Blick nach Frankreich belegt das jetzt schon.

Sozial ist es, wenn Menschen mit weniger Leistungskraft, weniger Bildung oder Menschen die aus gesundheitlichen Gründen nicht immer hundert Prozent bringen können, trotzdem eine Arbeit haben und den geringeren Lohn mit Steuermitteln aufstocken können. Das wäre sozial, wenn der Stärkere mit seinem Steuergeld, dem Schwächeren (der arbeiten will) unter die Arme greift.

Aber diese Argumentation ist komplex und wer in einer Talkshow etwas ins Detail gehen will, wird nach dem dritten Satz durch die Mehrheit der übrigen Talkgäste oder durch einen Moderator unterbrochen.

Deutschland hat sich in den letzten Jahren bei der Lohnfindung zurück gehalten. Kein anderes Land in Europa hat so eine hohe Produktivität. Hier wird viel geleistet, die Lohnkosten sind bezahlbar.

Zwei Argumente gegen den Mindestlohn fallen mir noch ein: Zum einen ist ein flächendeckender, branchenübergreifender Mindestlohn ungerecht. Die Mieten in Deutschland liegen oft sehr weit auseinander.

Dass auch Praktikas betroffen sind, dürften es viele junge Menschen schwer haben ins Berufsleben einzusteigen.

Bei uns bei TONERDUMPING werden Gehälter frei ausgehandelt. Ich bin immer froh, wenn ich die Gehaltsvorstellung von Bewerbern deutlich übertreffen kann. Auch spätere Gehaltsverhandlungen mit Mitarbeitern kann ich von ihrer Leistung und von ihren Aufgabenbereichen abhängig machen und ich kann meine Mitarbeiter mit einem Bonus direkt am Unternehmenserfolg teilhaben lassen. Meine Mitarbeiter geben mir dafür Loyalität und bringen sich hochmotiviert mit ihren Ideen in die Abläufe der Firma ein. Ich muss mir keine Sorgen machen, dass sich Top-Mitarbeiter wo anders einen Job suchen. Der Markt funktioniert. Wozu dann ein Mindestlohn?

Was meint ihr darüber? Welche Argumente gibt es für oder gegen den Mindestlohn?

Ein Zaun schützt nicht vor Lärm

Im Vorfeld der morgigen Bezirksverordneten Versammlung erklärt die Bezirksvorsitzende der FDP Berlin-Mitte, Maren Jasper-Winter zur Diskussion um einen Zaun um den Tiergarten: „Anstatt frühzeitig eine geeignete Lösung für den Tiergarten und dessen Anwohner zu finden, streiten sich Bezirk und Senat seit Monaten um einen Zaun. Mit diesem Hickhack gefährden beide die Fanmeile zur Fußball Weltmeisterschaft 2014. Das Bezirksamt Mitte muss endlich die Idee des festen Zaunes aufgeben. Der feste Zaun schützt weder die Bepflanzung des Parks noch die Anwohner vor Lärm.“

Jasper Winter: "Ein Zaun schützt nicht vor Lärm"

Jasper Winter: „Ein Zaun schützt nicht vor Lärm“